Was ist zu beachten beim Heckenschneiden mit der Heckenschere

Worauf muss ich achten beim Heckenschnitt! Tipps zum Heckenschneiden!

Hecken in den ersten beiden Jahren, müssen mehrmals geschnitten werden, damit sie eine schöne dichte Form bekommen. Am einfachsten geht dies mit einer Elektro Heckenschere oder Akku Heckenschere.

In den weiteren Jahren danach hängt die Häufigkeit des Heckenschnittes von dem Wachstum der neuen Triebe ab. Wenn die Heckentrieb zwölf bis 15 Zentimeter lang sind, kürzt man sie mit der Heckenschere bis auf circa  zwei Zentimeter wieder runter. So wächst die Hecke schön dicht aus, bis sie die gewünschte Höhe erreicht. Ab circa einem Meter Höhe empfehlen wir von mytoolstore Gartenteam, die Hecke mit der Akku Heckenschere so zu kürzen, dass sie nach oben hin etwas dünner bzw. schmäler wird so etwa zehn Zentimeter pro Meter Höhe auf jeder Seite der Hecke. So vermeidet man, dass die unteren kleineren Triebe im Schatten stehen und zu wenig Licht bekommen. Um die Trapezform zu erhalten empfehlen wir von mytoolstore ein Schnurgerüst zu machen. Wenn die Hecke noch dünne Zweige hat arbeiten Sie am besten mit einer Strauchschere oder kleinen Akku Heckenschere oder Elektro Heckenschere, sobald die Hecke stark und kräftige Zweige hat können Sie auch eine Benzin Motorheckenschere verwenden diese sind kraftvoller und bieten höchste Flexibilität beim Heckenschneiden.

Sobald die Hecke die gewünschte Höhe erreicht, ist der erste Reduktionsschnitt angesagt. Diesen sollten Sie am besten an einem milden Wintertag durchführen, damit die Hecken im Frühjahr wieder gut austreiben können. Frühblüher, wie zum Beispiel Flieder, deren Triebe sich bereits im Winter bilden, schneidet man mit der Heckenschere erst im Sommer nach der Blütezeit zurück. Bei der Reduktion wird der Heckenschnitt um etwa 20 bis 30 Zentimeter mit der Heckenschere gemacht. Ein solcher Heckenschnitt ist etwa alle fünf bis sieben Jahre durchzuführen.

Wurde eine Hecke jahrelang falsch geschnitten, kann sie mit einem Verjüngungsschnitt gerettet werden und mit der Heckenschere wieder in Form gebracht werden. Hierfür schneidet man die Hecke etwa 30 bis 50 Zentimeter über dem Boden ab, damit die Hecke sich von unten her wieder entwickeln kann. Der Verjüngungsschnitt ist immer ein radikaler Eingriff für die Pflanzen. Hecken und Sträucher wie der Berberitze, Sommerflieder, Haselnuss, Liguster und Heckenkirsche vertragen den Verjüngungsschnitt in der Regel sehr gut. Andere Laubgehölze, wie Goldregen, Zwergmispel und Ginster, kommen mit dem groben und radikalen Eingriff nicht gut zurecht und können ggfs. auch eingehen. Auch Nadelgehölze dürfen mit der Heckenschere nicht so stark zurückgeschnitten werden.

Bei jedem Heckenschnitt sollte man die Sicherheit nicht außer Acht zu lassen und den richtigen Arbeitsschutz tragen. Ohne Arbeitshandschuhe, Sichtschutz wie zum Beispiel eine Schutzbrille, Gehörschutz bei Verwendung einer Benzinmotor Heckenschere sollte nicht mit der Gartenarbeit begonnen werden. Im Eifer des Gefechts kommt es bei elektrischen Heckenscheren vermehrt zum Durchschneiden des Netzkabels bei Unachtsamkeit. Deshalb empfehlen wir von mytoolstore Gartenteam das Kabel über die Schulter zu legen um das Durchschneiden des Netzkabels der Elektro Heckenschere zu vermeiden.

Wir von mytoolstore wünschen Ihnen viel Erfolg beim Einsatz mit der Heckenschere gleich ob Elektro Heckenschere, Akku Heckenschere und Benzinmotor Heckenscheren. Wir freuen uns immer wieder wenn wir euch mit unseren Tipps weiterhelfen können.

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2 Kommentar auf “Was ist zu beachten beim Heckenschneiden mit der Heckenschere
  1. Stef13072016 sagt:

    Echt klasse Artikel. Ich kann dem ganzen nur zustimmen. Ich benutze auch eine Akku Heckenschere und kann mich bisher nicht beklagen. Sie bietet ein tolles Schnittergebnis und durch das fehlende Kabel kommt man nicht in die Bridulie das man eventuell in das Kabel reinschneidet, was aufgrund der Heckenhöhe sehr oft passieren kann, wenn man nicht darauf acht gibt. Der einzige Nachteil einer solchen Heckenschere ist sicherlich nur die Akkulaufzeit und die Kraft die dorthinter steckt, wenn man sehr dicke Äste schneiden muss. Für die Grasnnabe verwende ich dann eine herkömmliche Hand Heckenschere oder eine kleine Akkuheckenschere, so wie das hier in dem Artikel auch beschrieben ist. Ich hoffe ich konnte den Lesern dieses Blogs noch einen weitere Mehrwert liefern. Viele Grüße Stef

  2. Stefan sagt:

    Hi, schöner Fachbeitrag. Dem kann man für den nächsten Heckenschnitt einiges abgewinnen. Mit einer Akku Heckenschere wird die Arbeit schon erleichtert, keine Frage. Das Stromkabel kann manchmal schon im Weg sein.

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